Kunstrad

Eleganz auf zwei Rädern.

Beim Kunstradfahren führen  Athleten auf einem speziell konstruierten Fahrrad verschiedene akrobatische Übungen und Tricks auf einem begrenzten Raum aus.
Das Ziel ist es, eine vorgegebene Kür möglichst fehlerfrei und kreativ zu präsentieren.
Kunstradfahren wird oft als Kunstform und als eine Mischung aus Sport und Performance betrachtet.
In Wettkämpfen werden die Kürbewertung und die technische Ausführung der Tricks von einer Jury bewertet.

Das Kunst-RAD

Ein Kunstrad-Fahrrad unterscheidet sich von einem gewöhnlichen Fahrrad durch eine Reihe von technischen Besonderheiten:
  • Ein kleineres Rahmendreieck für eine größere Bewegungsfreiheit der Fahrer
  • Spezielle Reifen mit schmaleren Profilen und höherem Luftdruck für mehr Stabilität und Präzision
  • Ein starrer Rahmen, um maximale Steifigkeit und Präzision bei den verschiedenen Tricks zu gewährleisten
  • Spezielle Pedale, die eine größere Griffigkeit und Stabilität beim Stehen auf dem Fahrrad bieten
  • Ein erhöhtes Tretlager, um das Fahrrad aufrechtzuerhalten, wenn es auf dem Vorderrad oder Hinterrad balanciert wird.

Im Kunstradfahren existieren folgende Disziplinen:


> Einer-Kunstradfahren
> Zweier-Kunstradfahren
> Vierer-Kunstradfahren
> Sechser-Kunstradfahren
> Vierer-Einradfahren
> Sechser-Einradfahren

Das Feld beim Kunstrad hat eine Größe von 14m x 11m. Beim Kunstradfahren müssen verschiedene Regeln beachtet werden, wie beispielsweise das Tragen von Schutzausrüstung, das Vermeiden von Körperkontakt mit anderen Fahrern, das Einhalten der vorgegebenen Zeitlimits und die korrekte Ausführung der vorgeschriebenen Übungen gemäß den offiziellen Regeln des Kunstradfahrens.